Meine Erfahrungen als Automobilkaufmann

Tim Tasche

macht eine Ausbildung zum Automobilkaufmann

Website des Unternehmens: Cloppenburg GmbH
Unternehmensstandort: Erfurt
Ausbildungsberuf: Automobilkaufmann


  • Warum hast du Dich für diesen Beruf entschieden? Was sind typische Arbeitsaufgaben?

    Bedingt durch mein Abitur war die erste Frage: Ausbildung oder Studium. Da mir der Praxisbezug sehr wichtig ist und ich ja später noch studieren kann, fand ich eine Ausbildung für den Start ins Berufsleben absolut geeignet. Ein kaufmännischer Beruf sollte es sein, weil ich wirtschaftliche Zusammenhänge spannend finde, und den Fahrzeugbereich hatte ich im Visier, weil da meine privaten Interessen mit einfließen können. So bin ich Automobilkaufmann geworden und das macht richtig Spaß! Was meine Aufgaben betreffen, da durchlaufe ich eigentlich alle Abteilungen im Betrieb - immer passend zu den Lerninhalten in der Berufsschule. Angefangen habe ich im Teilevertrieb, wo es um Teilemanagement, Lagerung und Disposition geht und der Kundenkontakt noch gering ist. Danach kam die Buchhaltung, wo mir zum ersten Mal SAP begegnet ist und ich mit Verwaltungsarbeiten wie Reisekostenabrechnungen oder Rechnungslegung eher „im Hintergrund“ beschäftigt war. Mit den Vertrieb Gebrauchtwagen kamen die Koordination des Fahrzeugbestandes und der Einstieg in die direkte Kundenberatung dazu. Aktuell bin ich im Motorradbereich eingesetzt. Hier habe ich schon mehr Verantwortung. Ich verwalte und verkaufe Neu- und Gebrauchtfahrzeuge und auch Lifestyleprodukte wie Motorradbekleidung oder Helme gehören dazu. Insgesamt würde ich sagen: Es gibt viel Abwechslung und auch viele Einsatzmöglichkeiten nach der Ausbildung, wobei ich schon im Vertrieb bleiben möchte.

  • Für wen ist der Beruf geeignet?

    Interesse für kaufmännische Vorgänge und gute Noten in Deutsch und Mathe braucht man unbedingt. Natürlich ist auch ein sicheres und überzeugendes Auftreten wichtig. Man muss flexibel sein und den direkten Kundenkontakt mögen. Es gehört zum Beruf, auf die Wünsche der Kunden eingehen und situationsbedingt reagieren können. Darüber hinaus ist für die Arbeit in der Automobilbranche auch ein gewisses technisches Verständnis vorteilhaft.

  • Welche Vorteile hat eine Ausbildung in der Region?

    Mittelthüringen ist eine schöne Region, die wirtschaftlich, sozial und kulturell viel zu bieten hat. Ich sehe hier Aufschwung und Potenzial. Es gibt Universitäten, Hoch- und Fachschulen, wo man sich weiterbilden kann. Außerdem hat man schon sein persönliches Netzwerk. Beste Voraussetzungen also, um sich dort, wo man aufgewachsen ist, auch seine Zukunft aufzubauen.

  • Hast Du noch einige Tipps für zukünftige Azubis?

    Fangt frühzeitig an, euch über Berufe und Unternehmen zu informieren. Macht euch Gedanken über eure Interessen und Stärken. Probiert euch mal aus. Ideal sind da Praktika oder Probearbeiten, um zu schauen, ob Theorie und Praxis tatsächlich zusammenpassen. Wartet auch mit eurer Bewerbung nicht bis kurz vor Ausbildungsbeginn - je eher desto besser. Das zeugt von Eigeninitiative und kommt bei Arbeitgebern gut an.

*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Die Berufsbezeichnungen beziehen sich jedoch auf Personen jeder Geschlechtsidentität.

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