
macht eine Ausbildung zum Industriekaufmann
Website des Unternehmens: Geberit Lichtenstein GmbH
Unternehmensstandort: St. Egidien
Ausbildungsberuf: Industriekaufmann
Zunächst mal hatte ich in der Schule großes Interesse am Fach Wirtschaft-Haushalt-Technik (WHD). Aber was daraus werden könnte, das war mir natürlich nicht bewusst. Es heißt ja immer, ein Praktikum ist für den ersten Einblick in die Arbeitswelt wichtig. Also habe ich mir einen Praktikumsplatz gesucht, und zwar in einem Autohaus. Dort fand ich aber nicht unbedingt das Technische gut, mir hat eher die Arbeit der Automobilkaufleute gefallen. Und so stand für mich ziemlich schnell fest: Ich möchte eine kaufmännische Ausbildung machen. Über die Agentur für Arbeit und das Berufsinformationszentrum konnte ich mich umfassend zu diesem Thema informieren. Vor allem die Informationsfilme waren sehr hilfreich. Und auf diesem Weg habe ich auch den Beruf Industriekaufmann kennengelernt.
Ich bin handwerklich nicht besonders begabt und habe daran auch wenig Freude. Dafür arbeite ich gern am Computer und interessiere mich für organisatorische und wirtschaftliche Abläufe. Also ist das Kaufmännische genau richtig für mich. Einige Zeit habe ich zwischen Automobilkaufmann und Industriekaufmann geschwankt. Letztlich ist es der Industriekaufmann geworden, weil man hier in vielen Branchen arbeiten kann, also breiter gefächert ist, und damit bessere Zukunftsperspektiven hat.
Ja, das habe ich tatsächlich. In den Winterferien habe ich ein freiwilliges, einwöchiges Schülerpraktikum absolviert, was mir sehr gut gefallen hat.
Alles oder zumindest fast alles kann man ja lernen. Es schadet aber nichts, wenn man ein paar grundlegende Dinge gewissermaßen mitbringt. Ich denke, wer von sich behaupten kann, teamfähig, kommunikationsfreudig, konfliktfähig und belastbar zu sein, wird mit Sicherheit ein guter Industriekaufmann oder eine gute Industriekauffrau.
Da ich bei mir selbst ja gemerkt habe, wie hilfreich Praktika sind, wäre das auf jeden Fall meine erste Empfehlung. Probiert vorab verschiedene Berufe aus und schaut bestenfalls in mehrere Unternehmen rein, um herauszufinden, was wirklich Spaß macht. Und wenn’s in der Ausbildung mal nicht so läuft oder ihr Probleme habt, sucht euch Hilfe, zum Beispiel bei euren Ausbildern. Über alles kann man reden und vieles kann man klären, man muss nur ehrlich zueinander sein. Ein Ausbildungsabbruch geht zwar grundsätzlich auch, sollte aber nie eine vorschnelle Entscheidung oder die erste Option sein. Durchhalten, aus Fehlern lernen, und an Herausforderungen wachsen, das ist viel besser!
*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Die Berufsbezeichnungen beziehen sich jedoch auf Personen jeder Geschlechtsidentität.
