Meine Erfahrungen als Konstruktionsmechaniker

Tim Hohner

macht eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker

Website des Unternehmens: KOBRA Formen GmbH
Unternehmensstandort: Lengenfeld
Ausbildungsberuf: Konstruktionsmechaniker


  • Was hat Dich dazu motiviert, diesen Beruf zu wählen?

    Das Arbeiten mit Metall hat mich schon immer begeistert. Dabei faszinieren mich vor allem die unzähligen Möglichkeiten der Metallverarbeitung, wie zum Beispiel Drehen, Fräsen oder Schweißen. Nach Gesprächen mit Freunden und meiner Familie über verschiedene Berufe habe ich damals schnell gemerkt, dass dieser Beruf gut zu mir passt. Deshalb stand für mich schon eine Weile vor meiner Ausbildung fest, welchen Weg ich einschlagen möchte.

  • Wie hast Du Dich auf die Ausbildung vorbereitet? Gab es spezielle Vorkenntnisse, die hilfreich waren?

    Zuerst habe ich mich intensiv im Internet über die Ausbildung und die verschiedenen Ausbildungsbetriebe informiert. Bei KOBRA hatte ich dann die Möglichkeit, ein Praktikum zu machen und das habe ich auch genutzt, bevor ich meine Ausbildung begonnen habe. Mein grundsätzliches Interesse an Metallverarbeitung war natürlich ein Vorteil. Außerdem konnte ich aus dem privaten Bereich schon erste Grundkenntnisse mitbringen, zum Beispiel bei Schweißverfahren. Auch mein technisches Verständnis und meine Physikkenntnisse aus der Schule haben mir beim Einstieg geholfen.

  • Was sind die wichtigsten Aufgaben, die Du täglich in Deinem Ausbildungsbetrieb erledigst?

    Am Anfang meiner Ausbildung habe ich mit der Herstellung von Baugruppen und Übungsstücken aus Metall gestartet, zum Beispiel aus Flachstahl, U-Profilen oder Bohrplatten. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr ging es dann richtig los mit der überbetrieblichen Schweißausbildung. Dort konnte ich meine Schweißkenntnisse weiter vertiefen und mit verschiedenen manuellen Schweißverfahren an echten Bauteilen mein Können unter Beweis stellen. Je näher das Ausbildungsende rückt, desto spezieller werden meine Aufgaben: Ich montiere und richte komplexe Baugruppen nach technischen Zeichnungen und schweiße unterschiedliche Einzelteile. Dabei arbeite ich sogar an einem Schweißroboter, was mir ziemlich viel Spaß macht. Ich bin also voll in den Produktionsprozess eingebunden und arbeite aktiv am Erfolg des Teams und des Unternehmens mit. Dabei lerne ich jeden Tag etwas Neues und kann das Gelernte direkt in der Praxis anwenden.

  • Welche Fähigkeiten bzw. Eigenschaften sind Deiner Meinung nach besonders wichtig für diesen Beruf?

    Interesse an Technik, räumliches Vorstellungsvermögen und ein gewisses Verständnis für technische Abläufe sind schon mal gute Voraussetzungen. Solche Dinge wie das Lesen und Verstehen von technischen Zeichnungen lernt man dann während der Ausbildung ebenso wie Flexibilität und die Fähigkeit, auch mal improvisieren zu können.

  • Was würdest du Schülern raten, die sich für eine ähnliche Ausbildung interessieren?

    Ich kann nur jedem empfehlen, vor der Ausbildung ein Praktikum im Wunschberuf und bestenfalls im Wunschbetrieb zu machen. So lernt man nicht nur den Betrieb kennen, sondern merkt auch schnell, ob der Beruf zu einem passt. Letztendlich muss die Arbeit Spaß machen und das Umfeld muss passen. Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung.

*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Die Berufsbezeichnungen beziehen sich jedoch auf Personen jeder Geschlechtsidentität.

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