
Website des Unternehmens: Metallwaren Weber GmbH
Unternehmensstandort: Neumark OT Schönbach
Ausbildungsberuf: Konstruktionsmechaniker
Lucas: Es geht vor allem um die Arbeit mit Metall bzw. um das Bearbeiten von Metall. Angefangen wird immer mit dem Lesen der technischen Zeichnungen und Stücklisten, die gewissermaßen der Arbeitsauftrag sind. Und dann sind die konkreten Tätigkeiten ziemlich vielseitig, wie zum Beispiel Messen, Zuschneiden, Lasern, Kanten, Biegen, Strahlen, Entgraten oder Schweißen.
Hannes: Klassiker wie Bohren und Sägen gehören natürlich auch dazu. Das Schweißen übernehmen teilweise auch Roboter, die wir bedienen und programmieren. Wenn wir dann irgendwann vor einer passgenauen Metallkonstruktion stehen, haben wir alles richtig gemacht.
Hannes: Zunächst einmal möchte ich sagen, dass wir in unserem Betrieb immer maximale Unterstützung hatten. Die Ausbilder waren immer für uns da, wenn’s Fragen oder auch kleine Problemchen gab. Und ich habe in zahlreichen Lehrgängen zusätzlich noch sehr viel über Drehen, Fräsen, Schweißen gelernt. Nicht so einfach war für mich am Anfang das Schweißen, das ist wirklich anspruchsvoll.
Lucas: Das kann ich nur bestätigen. Ich hatte eine sehr gute, abwechslungsreiche Ausbildung sowohl im Betrieb als auch in der FG Plauen. Besonders gut war, dass ich in alle Aufgaben von Anfang an eingebunden war, aber trotzdem langsam herangeführt wurde. Was manchmal nicht so leicht war? Die Berufsschule! Der Stoff war sehr kompakt und man musste sich vielen Normen merken. Das gehört aber dazu.
Lucas: Was das Schweißen angeht, da habe ich im Laufe der Zeit viel Wissen und viele Tricks mitbekommen. Aber auch das ständige Arbeiten an modernen Maschinen und damit verbunden deren Programmierung erweitert mein Fachwissen kontinuierlich.
Hannes: Ich lerne auch jetzt noch täglich dazu. Zuerst hatte ich mit kleineren Bauteilen zu tun, mittlerweile sind sie größer und anspruchsvoller geworden. Und ich bin vom Strahlen zur Säge- und Bohranlage und dann zum Schweißen gewechselt.
Lucas: Für mich sind Motivation und auch Teamgeist ganz wichtige Voraussetzungen. Und natürlich Interesse fürs Metall-Handwerk.
Hannes: Meine Antwort ist ähnlich: Man sollte handwerklich interessiert, geschickt und begabt sein. Dann wird das was.
Lucas: Ausbildung heißt lernen. Deshalb sollte man von Anfang an gut aufpassen und jeden Zusatzlehrgang, den man angeboten bekommt, möglichst auch annehmen.
Hannes: Und scheut euch nicht, mit euren Ausbildern, Kollegen oder Lehrern zu sprechen, wenn etwas nicht unbedingt nach Plan läuft. Den Kopf in den Sand stecken, das hilft nicht. Es gibt immer eine Lösung.
*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Die Berufsbezeichnungen beziehen sich jedoch auf Personen jeder Geschlechtsidentität.
