Meine Erfahrungen als Steinmetz und Steinbildhauer

Rosa Wellmann

macht eine Ausbildung zur Steinmetzin und Steinbildhauerin

Website des Unternehmens: Nüthen Restaurierungen GmbH + Co. KG
Unternehmensstandort: Erfurt
Ausbildungsberuf: Steinmetz und Steinbildhauer


  • Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

    Ich habe mich immer schon für handwerkliche Tätigkeiten interessiert. Nach der Schule habe ich ein Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege absolviert und auch in einem Steinmetzbetrieb gearbeitet. Das fand ich sehr spannend. Die Denkmalpflege ist für mich ein sehr interessanter und sinnstiftender Bereich.

  • Wie sieht ein typischer Arbeitstag in Deinem Ausbildungsbetrieb aus?

    Normalerweise arbeite ich an einem Übungsstein bei uns im Schauer. So nennt man die offene Steinmetz-Werkstatt in unserem Fertigungszentrum in Klettbach, wo auch die praktische Ausbildung der Steinmetze stattfindet. Bisher habe ich eine Pflanzschale, eine Kugel und einen Baluster gehauen. Wer es nicht weiß: Ein Baluster ist eine kleine Säule einer Balustrade, also eines steinernen Geländers. Meistens arbeiten wir mit Sandstein. Auch wenn oft die Technik hilft, in der Ausbildung lernt man noch, vieles per Hand zu bearbeiten.

  • Was gefällt Dir am meisten an Deiner Ausbildung?
    Gibt oder gab es besondere Herausforderungen und wie bist Du damit umgegangen?

    Mir gefällt es sehr, mich mit historischen Gebäuden zu beschäftigen. Und ich finde es auch interessant zu lernen, wie man effizient arbeitet und mitdenkt. Besondere Herausforderungen gibt es eher nicht. Ich würde einfach sagen, die Abläufe auf einer Baustelle brauchen immer viel Kommunikation und Weitsicht.

  • In welcher Weise unterstützen Dich Deine Ausbilder oder Mentoren?

    Im Steinmetzhandwerk braucht es viel Zeit und Praxis, um die Grundlagen zu beherrschen. Meine Ausbilder helfen und erklären mir dabei gern und sehr verständlich jeden Arbeitsschritt.

  • Was sind Deine beruflichen Ziele nach Abschluss der Ausbildung?

    Ich möchte auf jeden Fall noch mehr Arbeitserfahrung auf Denkmalbaustellen sammeln. Ich bin sehr zufrieden, viel draußen zu sein und praktisch zu arbeiten. Und mit langfristigem Blick in die Zukunft: Ich überlege tatsächlich jetzt schon, irgendwann meinen Techniker oder Meister zu machen.

*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Die Berufsbezeichnungen beziehen sich jedoch auf Personen jeder Geschlechtsidentität.

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