Meine Erfahrungen als Stuckateur

Robert Kwasnik

macht eine Ausbildung zum Stuckateur

Website des Unternehmens: Nüthen Restaurierungen GmbH + Co.KG
Unternehmensstandort: Erfurt
Ausbildungsberuf: Stuckateur


  • Warum hast du Dich für diesen Beruf entschieden? Was sind typische Arbeitsaufgaben?

    Ich bin nicht der Typ fürs Grobe. Mir liegt eher das detailgenaue Arbeiten. Ich achte gern auf Feinheiten. Und in diese Richtung sollte es dann auch beruflich gehen. Im Handwerk gib es ja eine Vielzahl an Tätigkeitsfeldern - eigentlich für jeden etwas Passendes. Schnell war mein Interesse für den Stuckateur-Beruf geweckt. Hier begeistern mich vor allem die zum Teil sehr filigranen Gipsarbeiten. Aber damit beschäftigt man sich natürlich nicht jeden Tag. Die Aufgaben eines Stuckateurs sind weitaus umfassender. Wir sind sehr oft mit der Restaurierung von historischer Bausubstanz beschäftigt. Dabei werden Stuckelemente dupliziert, modelliert und ergänzt. Wir verputzen aber auch Außen- und Innenwände, verkleiden Fassaden oder bauen Dämmungen ein. Über mangelnde Abwechslung können wir uns wirklich nicht beklagen.

  • Für wen ist der Beruf geeignet?

    Grobmotoriker werden als Stuckateur nicht viel Spaß haben. Vielmehr braucht unser Handwerk junge Leute, die eine sorgfältige Arbeitsweise, Geduld und Fingerspitzengefühl haben. Besonders für die reinen Stuckarbeiten ist der Blick für jede Kleinigkeit erforderlich. Ohne eine gute körperliche Kondition geht’s natürlich auch nicht, denn die Arbeit an Gebäuden bedeutet, auf Baugerüsten zu sein und immer wieder hoch hinaus zu müssen.

  • Welche Vorteile hat eine Ausbildung in der Region?

    Stuckateur sehe ich durchaus als Chancen-Beruf in unserer Region. In Thüringen gibt es sehr viele alte Städte mit zahlreichen Schlössern, Villen und denkmalgeschützten Häusern. Diese historischen Bauten sind meist reich an Stuckverzierungen, die es zu restaurieren bzw. zu erhalten gilt. Es gibt also viel Arbeit für Stuckateure.

  • Hast Du noch einige Tipps für zukünftige Azubis?

    Eine Eigenschaft finde ich in der heutigen Berufswelt besonders wichtig und das ist Flexibilität. Man muss sich schnell auf wechselnde Aufgaben und Arbeitsorte einstellen können. Gerade bei uns sind es immer neue Baustellen, wo wir im Einsatz sind. Viele empfinden die Montagetätigkeit als Nachteil. Ich sehe das aber überhaupt nicht so. Im Gegenteil - wechselnde Orte bedeuten auch immer neue Eindrücke sammeln und Interessantes entdecken. Überzeuge dich selbst davon, denn du kannst gern in unser Team kommen!

*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Die Berufsbezeichnungen beziehen sich jedoch auf Personen jeder Geschlechtsidentität.

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