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Markus Kunze

Markus Kunze


Warum hast du Dich für eine Ausbildung in der Region entschieden?
Ich komme ursprünglich aus Mittelsachsen und wollte nie sehr weit weg von meiner Heimat. Metallblasinstrumentenmacher ist jedoch ein sehr seltener Beruf mit wenigen Ausbildungsorten deutschlandweit. Für mich ist der Vogtlandkreis da noch sehr nah und bietet mir den Vorteil der dualen Ausbildung fast an einem Ort, denn mein Ausbildungsbetrieb ist nur wenige Kilometer von der Berufsschule in Klingenthal entfernt. Außerdem konnte ich durch eine etwas länger zurückliegende Werksführung schon die Arbeit, das Unternehmen und den Ort etwas kennenlernen.
Was gefällt Dir an Deinem Beruf besonders? Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
Es gibt keinen Arbeitstag nach dem sogenannten Schema F. Es gibt immer genug - besonders genug Verschiedenes - zu tun. Diese große Vielfalt an Aufgaben finde ich sehr schön. So habe ich jede Menge Gelegenheiten und auch Zeit, um die einzelnen Tätigkeiten wie beispielsweise Schleifen oder Löten solide zu erlernen. Mir gefällt außerdem ganz besonders, zu sehen, wie aus vielen Einzelteilen, an denen ich auch selbst mitarbeite, ein neues Instrument entsteht. Das macht stolz!
Was würdest Du zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben?
Dieser Beruf ist ein Kunsthandwerk und daher in mancher Hinsicht anspruchsvoll. Man sollte handwerklich interessiert sein. Aber die besonderen Dinge wie ein „sehr gutes Auge“ für kleinste Details oder absolute Genauigkeit hat niemand von Anfang an perfekt. Doch das lernt man mit der Zeit und ich werde darin gut unterstützt. Man muss nur dran bleiben und darf sich nicht von Fehlschlägen entmutigen lassen! Denn „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“.