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Christian Platz

Christian Platz


Warum hast du Dich für eine Ausbildung in der Region entschieden?
Mich interessierte eine Ausbildung im Bereich Glas bzw. Glastechnik. Nach einem Praktikum zum Feinoptiker in meiner Heimatstadt Gera wuchs mein Wunsch, im Berufsleben mit diesem Werkstoff weiter arbeiten zu können. Die Region des Saale-Orla-Kreises und der Großraum Jena blicken auf eine lange Tradition in der Arbeit mit Glas zurück. Daher habe ich explizit hier nach namhaften Firmen gesucht, die in einem von mir gewünschten Berufsbild ausbilden. Die Firma Docter Optics bietet viele spannende Ausbildungsberufe und zusätzliche Leistungen für Auszubildende an. Azubi-Tage, Prämien und die Möglichkeit für den direkten Berufseinstieg nach Abschluss meiner Ausbildung sind hier nur einige Beispiele. Darüber hinaus war ich begeistert vom modernen Hauptsitz in Neustadt an der Orla und beeindruckt vom internationalen Erfolg des Unternehmens – da fiel mir die Entscheidung leicht, mich zu bewerben.
Was gefällt Dir an Deinem Beruf besonders?
Vor allem die Flexibilität und Vielseitigkeit gefällt mir sehr. Ich arbeite täglich mit verschiedenen Materialien und Maschinen - wie beispielsweise an CNC-Maschinen, Dreh-/Fräs- und Bohrmaschinen und übernehme Verantwortung bei der Herstellung der Produkte. In der theoretischen Ausbildung lerne ich die unterschiedlichen Glassorten und ihre Besonderheiten kennen. Die Arbeit mit meinen Kollegen und Kolleginnen macht großen Spaß und bei Fragen oder Problemen wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
Mein Arbeitstag beginnt mit Übernahme und Prüfung des Glasmaterials, das ich für die Abarbeitung der anstehenden Fertigungsaufträge benötige. Es ist wichtig, dass sich das Material für die im Fertigungsauftrag stehenden Anforderungen eignet. Dies umfasst nicht nur die Prüfung der Stückzahl und Abmessungen der Werkstücke, sondern auch der Check der Glasbeschaffenheit. Im Anschluss wähle ich die für die Bearbeitung notwendige Maschine aus, richte diese ein und stelle die Messmittel für den Produktionsvorgang zur Verfügung. Ich arbeite selbständig und überprüfe regelmäßig die Einhaltung der geforderten Werte. Sobald die Arbeit an der Maschine abgeschlossen ist, schließt sich eine abschließende Sichtkontrolle an. Kann ich den Fertigungsauftrag innerhalb meiner Arbeitszeit abschließen, säubere ich im Anschluss die Maschine und übergebe den Arbeitsplatz an meinen Kollegen oder meine Kollegin.
Was würdest Du zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben?
Der Werkstoff Glas und die Arbeit mit den verschiedenen Maschinen sind spannend. In der Ausbildung bei Docter Optics lernt man nicht nur die unterschiedlichen Sorten und Bearbeitungsmöglichkeiten kennen, sondern ebenso die Herstellung und herkömmliche Verwendung. Meist ist in der Glastechnik die Bereitschaft zur Schichtarbeit gefragt. Das stellt aus meiner Sicht kein Problem dar, sondern bietet viele Vorteile: Es können zum Beispiel innerhalb der Woche private Termine gut geplant werden und man ist nicht nur auf die Nachmittage angewiesen. Was mich zusätzlich anspornt sind die Leistungsprämien für Schichtarbeiter und die Entwicklungsmöglichkeiten, die mir mein Arbeitgeber bietet.
Bei der Arbeit in einem Team ist es generell wichtig, sich aufeinander verlassen zu können und pünktlich zu sein. Für die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Glastechnik sollte man aber auch Mathematik mögen und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzen. Ich muss mir vorstellen können, wie das auf dem Papier mit Maßen beschriebene Endprodukt aussehen soll, um die Maschinen entsprechend einzustellen. Das bringt auch Verantwortung für den kompletten Herstellprozess mit sich. Darüber hinaus kann ich nur jedem zukünftigen Azubi immer wieder raten, viel zu hinterfragen. Fragt euren Kollegen in eurem nahen Umfeld stets Löcher in den Bauch und lernt von den praktischen Erfahrungen der Facharbeiter.