1. Schulische Bildung und Weiterbildung
BERUFSVORBEREITUNGSJAHR (BVJ)
Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz und keinen Schulabschluss
haben und noch der Schulpflicht unterliegen, absolvieren
ein Berufsvorbereitungsjahr. Es ist ein schulischer Bildungsgang,
der in einem oder in mehreren Berufsfeldern auf die Aufnahme
einer Berufsausbildung vorbereitet. Das BVJ beinhaltet manchmal
auch ein Praktikum außerhalb der Schule. Es wird allerdings nicht
auf eine spätere Ausbildung angerechnet.
BERUFSFACHSCHULEN (BFS)
Berufsfachschulen bieten eine vollschulische Bildung, in der
sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse in einem
bestimmten Berufsfeld vermittelt werden. Je nach Bundesland
und Schwerpunkt können hier auch berufliche Grundqualifikationen
erworben werden, die auf eine anschließende Ausbildung
vorbereiten.
FACHOBERSCHULE (FOS)
Für Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss kann der Besuch
einer Fachoberschule eine Möglichkeit sein, die Fachhochschulreife
zu erwerben. Dies eröffnet den Zugang zu einem Studium
an einer Fachhochschule und verbessert auch die Chancen auf
dem Ausbildungsmarkt.
BERUFLICHES GYMNASIUM
Wenn Ihr Kind über einen qualifizierten mittleren Schulabschluss
verfügt, besteht die Möglichkeit, ein berufliches Gymnasium zu
besuchen. Dort wird neben der allgemeinen Hochschulreife auch
ein berufsbezogener Schwerpunkt vermittelt.