Meine Erfahrungen als Industriemechaniker

Kevin Richter

macht eine Ausbildung zum Industriemechaniker

Website des Unternehmens: Neumayer Tekfor Schmölln GmbH
Unternehmensstandort: Schmölln
Ausbildungsberuf: Industriemechaniker


  • Warum hast du Dich für eine Ausbildung in der Region entschieden?

    Ich bin hier aufgewachsen. Eine regionale Ausbildung ist für mich der direkte Bezug zur Heimat und bedeutet eine vertraute Umgebung. Das macht Vieles einfacher. Zu Neumayer und zum Beruf Industriemechaniker bin ich gekommen, weil ich schon immer etwas Produktives mit meinen Händen machen wollte und mit Technik sollte es auch zu tun haben. Für mich steht mittlerweile fest: Ich habe die richtige Wahl getroffen, denn mir macht mein Job jeden Tag auf’s Neue Spaß!

  • Was gefällt Dir an Deinem Beruf besonders?

    An der Arbeit in der Industrie faszinieren mich ganz allgemein die Dimensionen. Die riesigen Produktionshallen und die große Maschinen, das ist genau mein Ding. Ich habe abwechslungsreiche Aufgaben, kann bei der Wartung der Anlagen oder bei der Fehlersuche kreativ sein und eigenständig entscheiden. Ich muss aber auch ein Teamplayer sein. Hinsichtlich der Arbeitszeiten gibt es in der Regel Beständigkeit, was das private Planen leichter macht. Und nicht zuletzt bin ich stolz auf unsere Produkte, die praktisch fast jeder nutzt, es aber kaum weiß, weil sie verbaut sind. Denn wir sind Zulieferer für alle gängigen Automarken, stellen beispielsweise Nocken- und Zahnwellen her.

  • Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

    Bei uns gibt es einen 8-Stunden-Tag. Los geht’s mit der Schichtübergabe und der Arbeitsverteilung. Wir sorgen für die Betriebsbereitschaft sämtlicher Produktionsanlagen. Es muss zu jeder Zeit alles einwandfrei laufen, denn Stillstand bedeutet Produktionsausfall und der darf möglichst nicht passieren. Die Einhaltung der Lieferzeiten ist ganz wichtig. Deshalb gibt es für die einzelnen Maschinen Wartungspläne, die abzuarbeiten sind. Hilfreich ist auch eine gute Zusammenarbeit mit den Maschinenbedienern. Sie merken Unregelmäßigkeiten zuerst und oft kann man schon vorsorglich eingreifen. Treten größere Störungen auf, muss es von der Fehlersuche bis zur Reparatur schnell gehen. Da kann es schon mal vorkommen, dass ich losfahre und die Ersatzteile direkt besorge. Oft fertige ich Teile sogar selbst an. Oberstes Gebot ist immer die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen. Vor jedem „Eingriff“ muss die Maschine gesperrt sein, sonst wird’s gefährlich!

  • Was würdest Du zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben?

    Grundsätzlich sollte man Lust auf den angestrebten Beruf haben, sonst wird die tägliche Arbeit zur Qual. Wer sich für einen technischen Beruf entscheidet, hat gute Beschäftigungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, denn Fachkräfte in diesem Bereich werden gebraucht. Als Industriemechaniker muss vor allem das Gesamtpaket passen. Noten sind nicht immer entscheidend. Lernbereit sein, mit den Kollegen kommunizieren, Einsatz zeigen, durchhalten und auch mal durchsetzen, das ist viel wichtiger. Neumayer Tekfor kann ich als Ausbildungsbetrieb wirklich empfehlen. Hier lernt man alle Grundfertigkeiten, wie zum Beispiel die Metallbearbeitung. Auch die Bezahlung ist gut und vor allem wird man schon als Azubi wertgeschätzt.

*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Die Berufsbezeichnungen beziehen sich jedoch auf Personen jeder Geschlechtsidentität.

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