Meine Erfahrungen als Produktionsmechaniker Fachrichtung Textil

Tom Knüpfer

macht eine Ausbildung zum Produktionsmechaniker Fachrichtung Textil

Website des Unternehmens: Fein-Elast Umspinnwerk GmbH
Unternehmensstandort: Zeulenroda-Triebes
Ausbildungsberuf: Produktionsmechaniker Fachrichtung Textil


  • Warum hast du Dich für diesen Beruf entschieden? Was sind typische Arbeitsaufgaben?

    Ich habe mich schon immer für’s Parktische begeistern können. Ganz besonders spannend fand ich mechanische Zusammenhänge. Mich hat es einfach interessiert, wie die verschiedensten Sachen aufgebaut sind und funktionieren. Und das ist bis heute so geblieben. Also war die Suche nach einem Ausbildungsberuf dann schnell auf diese Kriterien ausgerichtet und mit Produktionsmechaniker der Fachrichtung Textiltechnik habe ich die richtige Wahl getroffen. Mein Arbeitstag besteht darin, dass ich Textilmaschinen und andere technische Geräte instand halte, einzelne Bauteile montiere oder bei Wartungs- und Reparaturarbeiten die Anlagen auseinander- und wieder zusammenbaue. Schließlich bin ich mit meinen Kollegen für die Funktionstüchtigkeit verantwortlich. Ein paar spezielle Einblicke habe ich aber auch noch für euch. Unsere Umwinde-Maschinen sind bis zu 25 Meter lang. Die feinsten Garne, die wir verarbeiten, sind so fein, dass 10 Kilometer gerade einmal 8 Gramm wiegen. Manche unserer Produkte brauchen bis zu 240 Stunden ununterbrochene Maschinenlaufzeit bis sie fertiggestellt sind. Unsere Garne werden an führende Hersteller und Brands in ganz Europa verkauft. Sie sind zum Beispiel die Grundlage für die Herstellung elastischer Strumpfhosen, Unterwäsche und Jeans. Aber auch in vielen technischen Anwendungen finden sich unsere Produkte wieder. Für Funktion und Mode sind unsere Garne einfach unersetzlich.

  • Für wen ist der Beruf geeignet?

    Grundsätzlich kann man ja alles lernen, wenn man es nur will. Trotzdem gibt es in jedem Beruf spezielle Voraussetzungen, die es einem leichter machen. Bei Produktionsmechaniker würde ich sagen, dass technisches Verständnis und Geschick sowie Teamfähigkeit besonders wichtig sind. Auch Kreativität und selbstständiges Arbeiten gehören dazu, schließlich muss man bei Störungen Ideen haben und schnelle Entscheidungen treffen, um die Produktion möglichst am Laufen zu halten.

  • Welche Vorteile hat eine Ausbildung in der Region?

    Da fallen mir zwei Sachen spontan ein. Zum einen sind es die kurzen Arbeitswege. Es ist schon ein enormer zeitlicher Unterschied, ob man nur ein paar Kilometer zur Arbeit hat oder jeden Tag früh und abends noch eine Stunde unterwegs ist. Regional bedeutet außerdem, seine Familie und Freunde nach wie vor in der Nähe zu haben. Das gibt irgendwie Kraft.

  • Hast Du noch einige Tipps für zukünftige Azubis?

    Jeder sollte vor seiner Ausbildung verschiedene Praktika absolvieren. Ich finde es einfach sehr wichtig, dass man sich über verschiede Berufe und Unternehmen gut informiert. Erst dann kann man ja entscheiden, was zu einem passt. Außerdem sollte man sich auch immer erkundigen, ob und wie man sich nach der Ausbildung weiterqualifizieren kann.

*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Die Berufsbezeichnungen beziehen sich jedoch auf Personen jeder Geschlechtsidentität.

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