Ausbildung Holzspielzeugmacher

Schon allein die Berufsbezeichnung Holzspielzeugmacher weckt Kindheitserinnerungen. Ob Bauklötze, Schaukelpferde, Puppenhäuser oder Holztiere, aber auch Weihnachtspyramiden, Nussknacker und Kerzenständer – alles stammt aus der Hand von Holzspielzeugmacher. Mit ihrer Geschicklichkeit und Kreativität schaffen sie vielfältige Produkte, die bei Kindern wie Erwachsenen für Staunen, Begeisterung und Freude sorgen.

Was macht ein Holzspielzeugmacher?

Holzspielzeugmacher

  • fertigen nach genauen Vorgaben Holzspielzeug jeder Größe sowie dekorative Holzgegenstände,
  • entwerfen und gestalten auch eigene Produkte,
  • achten bei Spielwaren auf Kindersicherheit, Belastbarkeit und Schadstofffreiheit,
  • beraten Kunden bei individuellen Gestaltungswünschen und- anforderungen,
  • erstellen Skizzen und Zeichnungen und arbeiten anhand dieser,
  • wählen geeignete Hölzer und andere Werkstoffe aus, lagern diese sachgerecht,
  • nutzen zur Bearbeitung von Holz verschiedene Handwerkzeuge oder Holzbearbeitungsmaschinen, um diverse Arbeitsschritte wie Zuschneiden, Hobeln, Fräsen, Bohren und Schleifen durchzuführen,
  • montieren Einzelteile und Baugruppen zu kompletten Gegenständen,
  • bemalen bzw. dekorieren die Objekte, beschichten die Oberflächen mit verschiedenen Stoffen wie z.B. Lacken, Ölen, Farben und Lasuren oder bringen handgeschnitzte Ornamente an,
  • restaurieren und erneuern altes Holzspielzeug oder kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Holz.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Holzspielzeugmacher?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Holzspielzeugmacher ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk. Die duale Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Passt der Beruf Holzspielzeugmacher zu mir?

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Holzspielzeugmacher

  • handwerkliche Geschicklichkeit
  • sorgfältiges und selbstständiges Arbeiten
  • Sinn und Gespür für Ästhetik
  • keine Empfindlichkeit oder Allergien gegenüber Lösungsmitteln
  • Aufgeschlossenheit gegenüber kreativ-gestaltenden Tätigkeiten
  • sehr gute Feinmotorik – Fingerspitzengefühl

Wo kann ich als Holzspielzeugmacher arbeiten?

  • Holzspielzeugmacherwerkstätten
  • Betriebe der Spielzeugindustrie
  • Kunsthandwerksbetriebe

Aufstiegsmöglichkeiten nach Deiner Ausbildung zum Holzspielzeugmacher

Mit dem erfolgreichen Abschluss Deiner Ausbildung zum Holzspielzeugmacher hast Du viele Perspektiven. Du bist nicht nur gefragte Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt, sondern kannst Dich auch durch Weiterbildungen oder ein Studium fachlich und persönlich qualifizieren.

Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Beruf sind:

  • Holzspielzeugmachermeister
  • Industriemeister der Fachrichtung Holz
  • Techniker der Fachrichtung Holztechnik
  • Studium im Bereich Holztechnik

Finde Ausbildungsplätze für Holzspielzeugmacher (m/w/d)

Unser Tipp für Dich:


Falls Du Dir noch nicht ganz sicher bist, nutze die Möglichkeit, ein Praktikum oder einen Ferienjob zu absolvieren. So kannst Du herausfinden, ob der Beruf zu Dir passt!

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*Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Die Berufsbezeichnungen beziehen sich jedoch auf Personen jeder Geschlechtsidentität.

368.033
Berufsstarter absolvierten 2018 eine Ausbildung im Handwerk.
Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks

368.033
Berufsstarter absolvierten 2018 eine Ausbildung im Handwerk.
Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks

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